Geschichten zum Nachdenken

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Die drei Brüder

Es waren einmal drei Brüder. Sie wollten jagen und mussten dazu durch einen Fluss, der jedoch zu tückisch war um ihn zu durchqueren. Da die Brüder aber der Zauberkunst kundig waren, zogen sie ihre Zauberstäbe und ließen eine Brücke wachsen. Doch noch bevor sie hinübergehen konnten, trat ihnen eine Kapuzengestalt entgegen. Weiterlesen

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Leben ist wie tanzen

Zitat:
Leben ist wie tanzen: Manchmal ruhig, entspannt und manchmal wild und stürmisch

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Abschied

In manchen endlosen Augenblicken glaubt man vor Schmerz vergehen zu müssen. Und solch ein Augenblick ist jetzt. Ich knie im Vorzimmer, in inniger Umarmung mit dem jungen Menschenkind, das mir seit ein paar Jahren wieder und wieder bewusst macht, wie wertvoll der einzelne Augenblick ist. Jede Faser meines Körpers ist auf „Empfinden“ eingestellt. Ich vergrabe meine Nase in Annas blonden Haaren und hoffe, dass sich dieser Duft an meinen Schleimhäuten festsetzt. Weiterlesen

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Von Liebe und Fortpflanzung

Kinder kennen die Wahrheit, weil sie reinen Herzens sind. Das erfährt man immer wieder, wenn man mit ihnen zusammen arbeitet. Im letzten Schuljahr stand in meiner 5.Klasse in Biologie gerade das Thema Fortpflanzung auf dem Lehrplan. Ich wollte die Kinder an das Thema heranführen, indem ich sie aufzählen ließ, welche Organsysteme des Menschen wir bereits behandelt hatten und welche noch nicht. „Es gibt da eine wunderbare Erfindung der Natur, ohne die wir alle hier nicht sitzen würden – uns gäbe es gar nicht …“, sagte ich. Weiterlesen

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Freitag, der 13.

Der Wecker schrillt. Ein hektischer Blick – irgendwie hat das mit dem Einstellen wohl nicht geklappt, eine gute halbe Stunde zu spät. Is ja auch Freitag, der 13. heute. Schnell ins Bad und dann in die Küche. Beim Teeaufgießen geht ein Viertel daneben. Ha, Freitag, 13., wie könnte es auch anders sein. Ab zur U-Bahn. Die kommt und kommt nicht, und als sie dann kommt, ist sie proppenvoll. Weiterlesen

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Gefühlskälte

In der SMS stand: Ich liebe dich. Doch sie war nicht für mich bestimmt. Schmerz, Atemnot, Tränen. Dein Kommentar: du liebst sie wie eine Schwester. Ich sei zu empfindlich.  Weiterlesen

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Wie geht es dir?

Ich stehe bei einem dieser seltenen „geselligen“ Momente in der Firma mit Kollegen zusammen und halte mich an meinem Glas fest. Da fragt mich ein netter Kollege, den ich ewig nicht gesehen habe: „Wie geht es dir?“ Erfreut beginne ich zu erzählen, wie es mir geht. Wahrheitsgemäß. Erzähle von Stress und meiner Unzufriedenheit mit der Arbeit. Weiterlesen

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Die Tage werden länger

Die Tage werden länger. Endlich. Lang ersehnt. Jeden Tag gewinnen wir 4 Minuten dazu. Manche Menschen lachen, wenn ich freudestrahlend darauf hinweise: die Tage werden länger. Unsere Gute Laune steigt. Unsere Energie steigt. Plötzlich wollen wir wieder Sport machen. Die guten Vorsätze vom Sylvesterabend fallen uns wieder ein: wir gehen Joggingschuhe kaufen und benutzen sie auch. Wir fangen an zu fasten, Frühjahrsputz für den Körper. Und die Wohnung könnte ihn auch vertragen. Die Tür des Kleiderschrankes auf und ausmisten: die gestreifte Bluse mit dem Fleck, der einfach nicht rausgehen will – ab in die Altkleidersammlung. Das gute Kostüm, das zwar noch gut ist, aber im letzten Jahr nicht aus dem Schrank herausgenommen wurde – in den Second Hand Laden. Weiterlesen

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Gipfelglueck

Wenn man wie ich in einer den Alpen vorgelagerten im bundesdeutschen Tiefland liegenden Grossstadt lebt und auf seine wochenendliche Schitour dennoch nicht verzichten will, so stehen einem grundsaetzlich zwei Autobahn-Bundesstrassen-und-Schitouren-Stau-Vermeidungs-Strategien zur Verfuegung, um zum Beispiel eine jener Genuss- und deshalb auch gehoerig ueberlaufenen, nichtsdestotrotz aufgrund ihrer Lage, Ausrichtung, Schneesicherheit und optischen Reize lohnenden Sellrain-Kuehtai-Touren mit dem subjektiven Gefuehl abgeschiedener Bergeinsamkeit genussvoll erwandern zu koennen, naemlich der fruehmorgendliche – so um 06:00 Uhr – Aufbruch aus Muenchen um a) den Stau am Autobahnende A95 Muenchen-Garmisch (2km) und weiter auf der B2 nach Oberau (4km) beginnend jeden Samstag gegen 7 Uhr morgens zu vermeiden, b) nach rund 2 Stunden am Ausgangspunkt eines Kuehtai-Standards wie z.Bsp. Weiterlesen

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Mädchen vom Saturn

Eines Samstags traf ich das Mädchen vom Saturn. Sie hatte lange braune Haare und tiefgrüne Augen. Ihr Mund war leicht geöffnet. Eigentlich sah er aus als stünde er immer ein wenig offen. Küss mich, Wesen vom andern Stern! Meine Gedanken schienen mir reichlich absurd. Sie würde mich ganz sicher nie küssen. Ganz offensichtlich lag mehr als nur eine Welt zwischen uns. Weiterlesen